Nach dem EuGH-Urteil „Nova Iberomoldes“ hat das BMF die Auswirkungen für Österreich konkretisiert. Bestimmte explizit genannte Umstrukturierungsvorgänge sollen keine Grunderwerbsteuer auslösen.
Filter:
Beliebte Themen
Aktuelle Beiträge
Im Rahmen des Doppelbudgets für die kommenden Jahre wurde im Juli 2026 im österreichischen Parlament auch das entsprechende Budgetbegleitgesetz 2027/2028 beschlossen. Wir schauen uns in diesem Artikel die konkreten Auswirkungen auf Arbeitgeber:innen und Arbeitnehmer:innen an.
Bestimmung der Bestandteile eines Unternehmenszusammenschlusses
Alle Artikel auf einen Blick
Was doch noch von der Steuerreform geblieben ist: Steuerreformgesetz 2020 (StRefG 2020), Abgabenänderungsgesetz 2020 (AbgÄG 2020), Das Finanz-Organisationsreformgesetz. Highlights des Einkommensteuerrichtlinien-Wartungserlasses Änderungen durch das EU-Finanz-Anpassungsgesetz 2019 (EU-FinAnpG) Das Aktienrechts-Änderungsgesetz 2019 Termine Ende September 2019
Die EU möchte steuermindernden Praktiken internationaler Konzerne einen Riegel vorschieben. Ein Instrument gegen „potenziell aggressive grenzüberschreitende Steuermodelle“ soll die Meldepflicht sein. Auf nationaler Ebene wurde deshalb das EU-Meldepflichtgesetz (EU-MPfG) geschaffen. Damit wird eine der Vorgaben der 6. EU-Amtshilferichtlinie („DAC 6“) in österreichisches Recht umgesetzt. Die Auswirkungen für die Praxis sind bedeutend.
Das Informationsschreiben vom 17. April 2019 des Bundesministeriums für Finanzen setzt sich mit der Frage der steuerlichen Behandlung von durch Körperschaften für Anteilsinhaber für private Wohnzwecke angeschaffte bzw. hergestellte Immobilien auseinander. Die dargestellten ertrag- und umsatzsteuerlichen Grundsätze gelten auch für die Überlassung von Immobilien durch eine Privatstiftung an ihre Begünstigten.
Die Nutzung digitaler Informationen verschafft Unternehmen Wettbewerbsvorteile. Durch die zunehmende Nutzung personenbezogener Daten entstehen aber auch Schwachstellen und Abhängigkeiten. Besonders betroffen sind die Bereiche Datenschutz und Cybersicherheit.
Seit 1.1.2019 ist in Österreich ein neues Regime für den sogenannten Methodenwechsel (Wechsel von der Steuerbefreiung von Gewinnanteilen [Dividenden und Capital Gains] aus internationalen Schachtel- [Beteiligungsausmaß von mindestens 10 %] und Portfoliobeteiligungen [Beteiligungsausmaß zwischen 5% und 9,99%] zur Steuerpflicht und Anrechnung der ausländischen Körperschaftsteuer) anwendbar. Die Regelungen finden sich in § 10a Körperschaftsteuergesetz (KStG), wo auch erstmalig eine Hinzurechnungsbesteuerung (CFC-Besteuerung; Controlled Foreign Company) geregelt ist, sowie in der dazu ergangenen Verordnung (Verordnung Passiveinkünfte niedrigbesteuerter Körperschaften).
Digitalisierung und Vernetzung schreiten rasant voran und bringen Wachstumschancen für Unternehmen auf der ganzen Welt mit sich. Die Technologie hat dabei einen großen Einfluss: Einerseits eröffnet und unterstützt sie neue Geschäftsfelder, andererseits übt sie bei etablierten Unternehmen Druck aus, Schritt halten zu müssen. Rasche technische Fortschritte können sich aber auch als Schwachpunkt herausstellen, das heißt, Unternehmen müssen wachsam sein, wenn es um das Erkennen und Bewerten von Risiken geht.
Die Expansion in neue internationale Märkte stellt häufig eine Herausforderung für Unternehmen dar: Finanzielle, steuerrechtliche und arbeitsrechtliche Aspekte sind dabei zu berücksichtigen. Das Global Mobility Team von Grant Thornton Austria steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um Sie auf jedem Schritt Ihres Weges zu unterstützen.
Schon im Mittelalter mussten sich die Menschen mit effizienten Verteidigungsstrategien auseinandersetzten. Das wohl beste Beispiel hierfür, Schloss Hochosterwitz, ist eine von nur wenigen Burgen weltweit, die nie bei Angriffen erobert wurde. Aufgrund eines ausgeklügelten Verteidigungssytems, bestehend aus 14 Toren, welche den Weg zur Burg weisen, war es keinem Angreifer möglich, die Burg zu erobern.
Die Sanktionsfreiheit für Anmeldungen läuft per 1. Juni 2019 aus. Hier lesen Sie, wie Sie Beitrags- und Säumniszuschläge vermeiden. Mit der Einführung der monatlichen Beitragsgrundlagenmeldung (mBGM) ereilte Dienstgeber, Personalverrechner und Steuerberater eine umfassende Reformierung des Meldesystems. Seit 1. Jänner 2019 werden drei unterschiedliche Meldebereiche, nämlich die Wartung der Versicherungszeiten, die Beitragsabrechnung und die nachgelagerte Beitragsgrundlagenmeldung zusammengefasst.
Bei einer Entsendung üben Arbeitnehmer ihre Tätigkeit vorübergehend in einem anderen Mitgliedstaat aus. Wenn Mitarbeiter von ihrem Dienstgeber geschäftlich ins Ausland entsendet werden, können neben den Sozialversicherungsbeiträgen in Österreich unter Umständen auch Versicherungsbeiträge im Ausland fällig werden. Um dies zu verhindern, benötigen die entsendeten Arbeitnehmer das sogenannte A1-Formular als Nachweis. Mit ihm können sie in einem EU/EWR-Staat belegen, welches Sozialversicherungssystem für sie zuständig ist.
IFRS Musterabschluss 2019; Überblick und Leitfaden
In Österreich sind Dienstnehmer und Dienstgeber mit hohen Abgabenquoten konfrontiert. Ein Steuersatz von bis zu 55% führt dazu, dass Dienstnehmern von jedem Euro Bruttogehaltserhöhung lediglich etwa die Hälfte netto übrigbleibt.
Umsatzsteuer bei Reiseleistungen: EU-Kommission klagt Österreich wegen Umsetzung der Margenbesteuerung Die Margenbesteuerung ist eine umsatzsteuerrechtliche Sonderregelung für Reiseveranstalter. Sie regelt die Besteuerung von Reiseleistungen, insofern diese in Form von Besorgungsleistungen an Reisende erbracht werden. Nach Meinung der Europäischen Kommission wendet Österreich die Margenbesteuerung aber nicht rechtskonform an
Ende April präsentierte der ehemalige Finanzminister Löger die Eckpunkte der Steuerreform, ein erster Ministerialentwurf ist in Begutachtung. Was sich für Unternehmer ändert – sollten die vorgezogenen Neuwahlen im Herbst das Reformanliegen nicht zu Fall bringen.
Österreich nimmt nationale Gesetzesbestimmungen zurück, die über die EU-Mindestvorgaben hinausgehen (sog. „Gold Plating“). Ein erster Schritt in diese Richtung ist das Anti-Gold-Plating-Gesetz.
Immobiliensteuerrecht praxisnah im Jahrbuch „Wohnrecht 2019“ Immobilien sind wegen ihrer Wertstabilität eine beliebte Kapitalanlage für Privatpersonen. Für eine optimale Rendite ist es wichtig, auch im steuerlichen Bereich auf dem Laufenden zu bleiben: Durch das Jahressteuergesetz 2018 hat es einige Neuerungen im Immobiliensteuerrecht gegeben. Unsere Experten Christoph Schmidl und Simon Kumpfmüller bieten in ihrem Beitrag „Aktuelles Immobiliensteuerrecht 2019“ einen kompakten Überblick über Änderungen und gesetzliche Entwicklungen im privaten bzw. außerbetrieblichen Bereich.