Neue Restrukturierungsordnung in Kraft getreten
Blog.R&RDas österreichische Bundesgesetz zur Umsetzung der EU-Restrukturierungsrichtlinie (BGBl. I Nr. 147/2021) wurde kundgemacht und tritt rückwirkend mit 17.07.2021 in Kraft.
Steuerliche und wirtschaftsrechtliche Fragen spielen bei jeder unternehmerischen Entscheidung eine wichtige Rolle.

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Das österreichische Bundesgesetz zur Umsetzung der EU-Restrukturierungsrichtlinie (BGBl. I Nr. 147/2021) wurde kundgemacht und tritt rückwirkend mit 17.07.2021 in Kraft.
Wer in Österreich ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte, muss sich mit zahlreichen regulatorischen Rahmenbedingungen auseinandersetzen. Diese können -je nach Region- sehr unterschiedlich ausfallen.
Anlässlich der aktuellen EuGH-Rechtsprechung wurde das neue LSD-BG entsprechend novelliert. Ausschlaggebend dafür war ua eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH 12.09.2019, Rs Maksimovic, C-64/18) die das Kumulationsprinzip in Millionenhöhe als einen Verstoß der Grundrechtecharta erkannte.
Nachfrageeinbrüche, Produktionsstillstände, Liquiditätsengpässe, hohe Verluste, aber vereinzelt auch neue Marktchancen: die Covid-19 Pandemie hat sich dramatisch auf multinationale Unternehmen ausgewirkt.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich im Urteil vom 3. Juni 2021 in der Rs C-931/19 Titanium Ltd mit der Frage befasst, ob eine umsatzsteuerpflichtige Vermietung einer in Österreich gelegenen Liegenschaft durch einen ausländischen Unternehmer eine feste Niederlassung begründet oder ob das Reverse Charge Verfahren anzuwenden ist.
Mit Urteil vom 27.1.2021, Rs C-787/19, hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass die österreichischen Regelungen für Reiseleistungen durch Reisebüros in der derzeit geltenden Fassung nicht den Vorgaben des Art. 306 ff der Mehrwertsteuerrichtlinie 2006/112/EG entsprechen und insofern angepasst werden müssen.
Damit Sie keine Fristen übersehen, finden Sie hier einen Überblick über die wichtigsten kommenden Termine von Juni bis September 2021.
Mit 30. Juni 2021 laufen die COVID-19-bedingten Abgabenstundungen aus. Die Abgabenrückstände können gemäß COVID-19-Ratenzahlungsmodell in zwei Phasen über maximal 36 Monate zurückgezahlt werden.
Damit Sie keine Fristen übersehen, finden Sie hier eine Übersicht der wichtigsten kommenden Termine von Juni bis Juli 2021.
Roboter arbeiten nicht mehr nur in Produktionshallen. Als Software-Bots erledigen sie in vielen Büros standardisierte Aufgaben und steigern so Produktivität und Genauigkeit. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie Wichtiges über Vorteile und Einsatzmöglichkeiten der Robotic Process Automation (RPA).
Die gesamte Automobilindustrie steht vor großen Veränderungen. Technologische Innovationen, sich ändernde Geschäftsmodelle und (industrie-)politische Regularien vor allem im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit führen dazu, dass Automobilhersteller erhebliche strategische, operative und finanzielle Anstrengungen unternehmen müssen, um die Herausforderungen zu bewältigen.
Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die mit dem E-Commerce-Paket verbundenen umsatzsteuerlichen Neuerungen, welche Covid-19 bedingt nun erst mit 1. Juli 2021 in Kraft treten (statt ursprünglich mit 1. Jänner 2021).
Von der Verlängerung der Abgabenstundung über die Wertanpassungen im Mietrecht bis hin zur Verlängerung der Insolvenzantragspflicht und der Erhöhung der Gerichtsgebühren: Hier finden Sie aktuelle Maßnahmen und Entwicklungen im Überblick.
Die Grunderwerbsteuer (GrESt) ist eine Selbstbemessungsabgabe. Dementsprechend sind sowohl Steuersatz als auch Bemessungsgrundlage selbst bzw durch einen Parteienvertreter (zB Rechtsanwalt, Notar) zu ermitteln. In der Praxis stellt sich vereinzelt die Frage der Einbeziehung der Vertragserrichtungskosten in die GrESt-Bemessungsgrundlage.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat sich im Urteil vom 11. März 2021 in der Rs C-812/19 Danske Bank mit der Frage befasst, ob eine Verrechnung von Leistungen zwischen Stammhaus und ausländischer Zweigniederlassung der Umsatzsteuer unterliegt, wenn das Stammhaus in einem anderen Mitgliedstaat einer Mehrwertsteuergruppe (Umsatzsteuer-Organschaft) angehört.