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Jobticket: Erleichterungen in der Lohnsteuer ab 1. Juli 2021

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Das Jobticket – oder die Übernahme der Kosten für den Werkverkehr mit Massenbeförderungsmitteln, wie es in den Ausführungen des EStG heißt – gilt als einer der gängigsten Dienstnehmer-Benefits, welchen der Arbeitgeber unter bestimmten Formvorschriften steuerfrei zur Verfügung stellen kann. Ab 1. Juli 2021 werden nun durch Abänderung des § 26 Z 5 EStG die dazugehörigen Restriktionen weitgehend erlassen bzw. reduziert. Im nachfolgenden Artikel geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die steuerlichen Neuerungen zum Jobticket, die ab Sommer diesen Jahres in Kraft treten.
Inhalt

Steuerliche Situation bis 30. Juni 2021

Das Jobticket – oder die Übernahme der Kosten für den Werkverkehr mit Massenbeförderungsmitteln, wie es in den Ausführungen des EStG heißt – gilt als einer der gängigsten Dienstnehmer-Benefits, welchen der Arbeitgeber unter bestimmten Formvorschriften steuerfrei zur Verfügung stellen kann.

Ab 1. Juli 2021 werden nun durch Abänderung des § 26 Z 5 EStG die dazugehörigen Restriktionen weitgehend erlassen bzw. reduziert. Im nachfolgenden Artikel geben wir Ihnen einen kurzen Überblick über die steuerlichen Neuerungen zum Jobticket, die ab Sommer diesen Jahres in Kraft treten.

 

Steuerliche Situation ab 1. Juli 2021

Durch die Ökologisierung im Steuerrecht wird es ab 1. Juli 2021 als Dienstgeber möglich sein, Wochen-, Monats- oder Jahreskarten für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung zu stellen, die nicht mehr auf den Arbeitsweg beschränkt sein müssen. Diese Tickets müssen lt. EStG jedenfalls auch zu Fahrten entweder „am Wohnort oder am Arbeitsort berechtigen“.

Die Begünstigung wird sowohl für alle neu erworbenen Tickets mit Erwerbsdatum ab 1. Juli 2021, als auch für verlängerte Fahrscheine ab dem Zeitraum der Verlängerung gelten.

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§ 26. Zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören nicht
  • 5. a) Die Beförderung des Arbeitnehmers, wenn der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit Fahrzeugen in der Art eines Massenbeförderungsmittels befördert oder befördern lässt (Werkverkehr).

  • b) Die Übernahme der Kosten der Wochen-, Monats- oder Jahreskarte für ein Massenbeförderungsmittel durch den Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer, sofern die Karte zumindest am Wohn- oder Arbeitsort gültig ist. Die Beförderung und Übernahme der Kosten stellen steuerpflichtigen Arbeitslohn dar, wenn diese anstelle des bisher gezahlten Arbeitslohns oder einer üblichen Lohnerhöhung geleistet werden.

Die Rechnung über den Kauf des Jobtickets muss nicht mehr auf den Dienstgeber ausgestellt sein.

Die Geltendmachung eines Pendlerpauschales bzw. eines Pendlereuros besteht bei Zurverfügungstellung eines Jobtickets nicht – diese Frei- bzw. Absetzbeträge können nur anteilsmäßig für die Strecke beantragt werden, die vom Jobticket nicht umfasst ist.

 

 

Hinweis zur Verabgabung in der Sozialversicherung

In der SV gelten nur die fiktiven Fahrtkosten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte als befreit. Eine Harmonisierung bzw. Gesetzesanpassung im ASVG bleibt abzuwarten.

Sie haben noch Fragen? Unsere Experten Michael Koehler und Markus Fleischmann unterstützen Sie gerne.