Trotz eines schwächeren globalen Optimismus und zunehmender Handelsbarrieren treiben Technologie und Wachstumspotenzial Unternehmen international voran. Unternehmen, die in neue Märkte expandieren, mussten schon immer zwei Ziele im Auge behalten: die langfristigen Ziele und die kurzfristigen Herausforderungen. In dem sich schnell verändernden Handelsumfeld von heute, das von Unsicherheit geprägt ist, muss dieser doppelte Fokus schärfer denn je sein. Insights aus dem Grant Thornton International Business Report.
Beim grenzüberschreitenden Personaleinsatz sind in Österreich eine Fülle an Melde- und Bereithaltepflichten des Arbeitgebers zu beachten. Die Nichteinhaltung wird mit drakonischen Geldstrafen geahndet. Mit großer Spannung wurde das kürzlich erschienene Urteil des Europäischen Gerichtshof erwartet, das zu einem Anpassungsbedarf der strengen Regelungen führen wird.
Bisher konnte auf europäischer Ebene noch keine Einigung über ein Austrittsabkommen zwischen den Mitgliedsstaaten der EU und dem Vereinigten Königreich erzielt werden. Da die Politiker der britischen Parlamentsparteien auf ihren Standpunkten beharren und keinen Konsens finden, ist die Wahrscheinlichkeit für einen ungeordneten „Hard-Brexit“ am 31. Oktober sehr hoch.
Bei einer Entsendung üben Arbeitnehmer ihre Tätigkeit vorübergehend in einem anderen Mitgliedstaat aus. Wenn Mitarbeiter von ihrem Dienstgeber geschäftlich ins Ausland entsendet werden, können neben den Sozialversicherungsbeiträgen in Österreich unter Umständen auch Versicherungsbeiträge im Ausland fällig werden. Um dies zu verhindern, benötigen die entsendeten Arbeitnehmer das sogenannte A1-Formular als Nachweis. Mit ihm können sie in einem EU/EWR-Staat belegen, welches Sozialversicherungssystem für sie zuständig ist.
Kommentar von Andrew Dickson. Es scheint eine kleine Ewigkeit her zu sein: Angetrieben von Emotionen, Frustration, Nationalismus und Unwissenheit stimmten im Juni 2016 über 17,4 Millionen Briten dafür, dass das Vereinigte Königreich das größte und erfolgreichste Friedens- und Handelsprojekt der Welt nach über 40 Jahren verlässt. Seitdem dominieren zwei Worte die wirtschaftliche und politische Planung - Brexit und Unsicherheit. Zunächst wurde der Brexit noch scherzhaft als die schlechteste Entscheidung, seit Geri Halliwell die Spice Girls verlassen hat, tituliert. Mittlerweile hat der Brexit bereits schmerzhafte Folgen: Laut der Bank of England hat die britische Wirtschaft seit Juni 2016 etwa 2% des BIP verloren, verglichen mit dem Szenario, wo Großbritannien für den Verbleib in der EU gestimmt hätte.