Kürzlich hat das Sozialministerium einen neuen Erlass kundgemacht (BMASGK-462.302/0007-VII/A/3/2019), in dem die Rechtsansicht des Ministeriums zur durchschnittlichen Wochenarbeitszeit näher erläutert wird.
Der OGH entschied kürzlich (8 ObA 52/19h), dass ein Angestellter bei Gesundheitsgefährdung unter bestimmten Voraussetzungen ohne zeitliche Einschränkung aus dem Dienstverhältnis austreten kann. Im vorliegenden Fall war strittig, ob der Austritt der Klägerin wegen dauerhafter Gesundheitsgefährdung gemäß § 26 Z 1 AngG rechtzeitig erfolgte.
Die Organisation der Finanzverwaltung wird durch das am 19.9.2019 im Nationalrat beschlossene Finanz-Organisationsreformgesetz (FORG) völlig neu strukturiert. Wir haben für Sie eine Übersicht der wichtigsten Änderungen zusammengestellt.
Der Verwaltungsgerichtshof entschied kürzlich (Ra 2018/15/0099), dass das Fehlen einer konkreten Kostentragungsvereinbarung zwischen einer GmbH und deren Alleingesellschafter-Geschäftsführer bzgl. der privaten PKW-Nutzung dazu führt, dass dieser Vorteil in die Bemessungsgrundlage der Kommunalsteuerpflicht (KommSt) fällt.
Das Coronavirus wirft arbeitsrechtliche Fragen auf: Dürfen Arbeitnehmer aus Angst vor einer Infektion zu Hause bleiben oder angeordnete Dienstreisen verweigern? Welche Reaktion seitens des Dienstgebers ist angemessen und wer übernimmt die Kosten bei behördlich angeordneten Quarantänemaßnahmen? Wir haben für Sie 10 arbeitsrechtliche Fragen rund um das Coronavirus zusammengestellt.
EU-weit wurden bei der Geschlechtergleichheit in Führungspositionen Fortschritte gemacht, global gesehen ist der Frauenanteil in Führungspositionen aber gleichgeblieben. Das ist das Ergebnis der im zweiten Halbjahr 2019 durchgeführten und nun veröffentlichten internationalen Studie „Women in Business 2020: Putting the Blueprint into action“. Seit mehr als 15 Jahren untersucht Grant Thornton die Geschlechtervielfalt im oberen Management und ermittelt jährlich den Anteil weiblicher Führungskräfte bei mittelständischen Unternehmen in den wichtigsten Industrienationen weltweit. Zudem wird regelmäßig beleuchtet, welche Maßnahmen die Unternehmen treffen, um mehr Führungspositionen mit Frauen zu besetzen.
Viele Unternehmen betrachten Mergers & Acquisitions (M&A) als wesentliches Element ihrer Wachstumsstrategie. Transaktionen wie beispielweise Fusionen, Unternehmenskäufe oder andere Betriebsübertragungen sind für Unternehmen eine schnelle, aber zunehmend komplexer werdende Wachstumsmöglichkeit. Häufig vergeht aber einige Zeit, bis die Transaktionen abgeschlossen sind und sich der Deal positiv auf das tatsächliche Unternehmenswachstum auswirkt. Die Unternehmensführung sollte daher besonderes Augenmerk auf die Vorbereitung und die frühzeitige Identifizierung potentieller Hindernisse für den Verhandlungs- und Bewertungsprozess, auf die Finanzierung des Geschäfts und schließlich auf die Integration der beiden Organisationen legen. Unser Artikel untersucht die aktuelle M&A-Landschaft und zeigt, warum Unternehmen bevorzugt M&A als Wachstumsstrategie wählen. Außerdem werden Herausforderungen wie die Bewertung, die Auswahl von Akquisitionszielen, die Finanzierung von Transaktionen und die erfolgreiche Integration von fusionierten Unternehmen beleuchtet.
Die Anforderungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) ändern sich jedes Jahr. Es werden neue Standards, Interpretationen und Änderungen veröffentlicht, die sich auf die künftige Finanzberichterstattung von Unternehmen auswirken. Unser Leitfaden "Navigating the Changes to International Reporting Standards" soll Ihnen einen Überblick über die jüngsten Änderungen der IFRS geben. Er umfasst sowohl neue Standards und Interpretationen als auch Änderungen von bestehenden Standards.
Ausländische Arbeitgeber, die in der EU und der Schweiz ansässig sind, müssen den niederländischen Behörden ab dem 1. März 2020 im Voraus melden, wenn ihre Mitarbeiter in den Niederlanden vorübergehend tätig werden.
Der Nationalrat hat Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit eingeräumt. Die Neuregelung ist seit 1. 1. 2020 in Kraft und gilt für seit Jahresanfang angetretene Pflegekarenzen und Pflegeteilzeiten.
In einigen Unternehmen war es bisher üblich, Gleitzeitvereinbarungen mit dem Kappen von Stunden über einem gewissen Ausmaß zu verbinden. Der Oberste Gerichtshof hat nun in einer aktuellen Entscheidung klargestellt, dass Klauseln, die den Verfall oder das unbezahlte Streichen der nicht übertragbaren Zeitguthaben bei Ende der Gleitzeitperiode beinhalten, arbeitsrechtlich unzulässig sind.
Die materiell-rechtlichen Voraussetzungen von innergemeinschaftlichen Lieferungen wurden ab 1.1.2020 bezüglich Steuerfreiheit ausgeweitet. Bei innergemeinschaftlichen Lieferungen ab 1. Jänner 2020 müssen zusätzlich zu den bisherigen Voraussetzungen die folgenden beiden materiellen Voraussetzungen zwingend vorliegen: • Der Erwerber (Abnehmer) hat eine ihm erteilte gültige ausländische UID-Nummer dem liefernden Unternehmer mitgeteilt. • Der liefernde Unternehmer hat seine Zusammenfassende Meldung (ZM) für den betroffenen Zeitraum richtig und fristgerecht abgegeben. Wird eine der genannten der Voraussetzungen nicht erfüllt, entfällt die Steuerfreiheit. Dies hätte zur Folge, dass die Rechnung an den Erwerber mit Umsatzsteuer auszustellen und ans Finanzamt zu entrichten wäre. Sollten Sie in diesem Zusammenhang weitere Fragen haben, stehen Ihnen die Experten von Grant Thornton wie immer gerne zur Verfügung.
Wir haben die Expansions-Erwartungen von Führungskräften mittelständischer Unternehmen in unserem International Business Report (IBR) abgefragt und sie mit bedeutenden globalen politischen und wirtschaftlichen Ereignissen in Beziehung gesetzt.
Ein Kommentar von Andrew Dickson, Grant Thornton Austria. 3 Jahre und 7 Monate nach dem EU-Referendum, bei dem 51,9% der Wähler "Austreten" ankreuzten, bleibt uns nur noch eine sehr kurze Zeitspanne, bis Großbritannien die EU verlässt. Mit erstaunlich wenig Drama wird Großbritannien nach 45 Jahren als eines der wichtigsten Mitglieder des größten Handelsblocks der Welt ruhig und legal aus der EU austreten. Mit dem Austritt Großbritanniens und seinem 16%igen Haushaltsbeitrag *(Quelle Financial Times) wird die Wirtschaft der EU kleiner als die der USA. Wenn man die britischen Medien in den letzten Wochen liest, scheint es, als ob „Meghxit“ oder „Harrxit" mehr von öffentlichen Interesse sind als der Brexit, da mit dem Paar Herzogin von Sussex und Prinz Harry ein weiteres stark unabhängiges Mitglied eine stabile Institution verlässt, die wohl modernisierungsbedürftig ist.
In der bis zum Jahresende 2020 dauernden Übergangsphase bleibt aber zunächst alles wie gehabt. Die Vereinbarungen, die die Zeit nach dem Austritt regeln, müssen allerdings rasch getroffen werden. Beide Kammern des britischen Parlaments haben dem Brexit-Gesetz zugestimmt und Königin Elizabeth II hat das Gesetz gebilligt. Damit ist der Austrittsvertrag nun beschlossene Sache. Im nächsten Schritt soll das Europäische Parlament den Austrittsvertrag am 29. Jänner absegnen. Bereits zwei Tage später, am 31. Jänner um 24:00 Uhr (MEZ), verlässt Großbritannien dann die EU. Der Brexit wird also mehr als dreieinhalb Jahre, nachdem die Briten in einem Referendum für den Austritt gestimmt hatten, zur Realität.
Eine Beteiligung am Unternehmen des Arbeitgebers stellt für beschäftigte Mitarbeiter einen wichtigen Motivationsfaktor zur Erreichung der Unternehmensziele dar und bewirkt eine stärkere Identifikation mit dem Unternehmen. Außerdem eröffnet sich dadurch für kleine und mittlere Betriebe auch eine Alternative zu den herkömmlichen Finanzierungsformen.