Die voraussichtliche neue österreichische Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hat sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt, das am Donnerstag, 27.02.2025 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Dieser Überblick fasst die wichtigsten wesentlichen geplanten Änderungen im Bereich Steuern und Abgaben zusammen. Die jeweilige Konkretisierung und legistische Umsetzung bleibt noch abzuwarten.
Neben dem Omnibus-Paket hat die EU-Kommission am 26. Februar auch den Clean Industrial Deal vorgestellt. Dieser macht wettbewerbsorientierte Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft zu einer der Prioritäten für die nächsten Jahre. Wir erläutern die wichtigsten Inhalte.
Am 26.02.2025 hat die EU-Kommission den „Clean Industrial Deal“ und das „Omnibus I Paket“ vorgestellt. Während der „Clean Industrial Deal“ Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft beschleunigen soll, schlägt „Omnibus I“ weitreichende Änderungen an CSRD, EU-Taxonomie und CSDDD vor. Wir erläutern die wichtigsten Änderungsvorschläge, die Wahrscheinlichkeit ihrer Umsetzung und mögliche Handlungsoptionen für Unternehmen.
Erleichterungen bei der Anwendung der globalen Mindestbesteuerung
Blog.TaxDas BMF hat in seiner Information vom 21. Jänner 2025 eine Liste der Steuerhoheitsgebiete veröffentlicht, die anerkannte PES- und NES-Regelungen sowie die Voraussetzungen des NES-Safe-Harbour-erfüllen. Diese Auflistung basiert auf dem von der OECD/G20 Framework on BEPS beschlossenem Verfahren zur temporären Anerkennung dieser Regelungen. Zu den knapp 30 Steuerjurisdiktionen, die eine anerkannte PES- und NES-Regelungen sowie den NES-Safe-Harbour-Status, zählt unter anderem auch Österreich. Dies erleichtert die Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung in Österreich.
WiEReG), legte das BMF im Oktober 2024 eine weitere WiEReG Novelle vor. Die beiden Novellen richten Ihren Fokus hauptsächlich auf die Offenlegung von Treuhandschaften sowie die Schaffung einer erhöhten Transparenz von (Privat-)Stiftungen, Trusts und vergleichbaren Rechtsgebilden.
Ab 2025 ersetzt „Telearbeit“ den bisherigen Begriff „Homeoffice“. Die neuen Regelungen erfassen nun auch Co-Working-Spaces und andere Arbeitsorte. Erfahren Sie, was sich arbeits- und steuerrechtlich ändert.
Mit 01.01.2025 wurde in Österreich das Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen aus Kunststoff oder Metall („Einwegpfand“) eingeführt. Welche umsatzsteuerlichen Konsequenzen sich für einhebende Unternehmen ergeben und wie das Pfand auf der Rechnung auszuweisen ist klären wir in diesem Artikel.
Die Europäische Kommission hat im Rahmen des „EU Competitiveness Compass“ vorgeschlagen, ESG-Berichtsanforderungen zu vereinfachen, insbesondere für kleinere Unternehmen. Details sind jedoch nicht bekannt – es drohen etliche Monate Rechtsunsicherheit. Wir empfehlen deshalb, die Umsetzung nicht zu verzögern, aber ausgewählte Themenfelder zu priorisieren. Dieser Artikel liefert die wichtigsten Informationen.
EuGH bestätigt Reihenlieferung von Elektrizität unter bestimmten Bedingungen.
Blog.TaxNachdem sich der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der Vergangenheit bereits mehrfach mit der Verwendung von Tankkarten bei fossilen Kraftstofflieferungen befasst hat, äußerte er sich nun in der Rechtssache „Digital Charging Solutions GmbH (C-60/23)“ zum Aufladen von Elektrofahrzeugen mittels Ladekarte.
Das Instrument der Mitarbeitergewinnbeteiligungen wurde durch das Ökosoziale Steuerreformgesetz 2022 eingeführt. Die Begünstigung erlaubt es Arbeitgeber:innen ab dem Jahr 2022 bis EUR 3.000 pro Jahr steuerfrei an alle aktiven Arbeitnehmer:innen auszuzahlen.
Amount B wurde im Rahmen des Zwei-Säulen-Konzeptes der OECD/G20 im Zuge von Pillar One eingeführt. Amount B soll eine vereinfachte Anwendung von Verrechnungspreisbestimmungen für bestimmte Routinevertriebstätigkeiten innerhalb eines Konzerns durch ein standardisiertes Benchmarking ermöglichen. Diese Vereinfachung wird maßgeblich durch das im Dezember 2024 von der OECD veröffentlichte Pricing-Automation-Tool ermöglicht.
Am 13. Jänner 2025 hat das Bundesministerium für Justiz (BMJ) einen Begutachtungsentwurf zum Nachhaltigkeitsberichtsgesetz (NaBeG) veröffentlicht. Das Gesetz wird die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) in innerstaatliches Recht umsetzen. Darüber hinaus bringt es weitere, nicht-nachhaltigkeitsbezogene Änderungen für die Rechnungslegung und Unternehmensberichterstattung. Wir erläutern in diesem Beitrag wichtige Aspekte des Entwurfs.
Der Digital Operational Resilience Act (DORA) der EU verfolgt das Ziel, die Widerstandsfähigkeit von Finanzunternehmen gegenüber digitalen Risiken zu stärken. Die Umsetzung der Verordnung, welche mit 17.01.2025 gültig ist, bringt jedoch die Erfüllung neuer Compliance-Anforderungen mit sich.
Hier haben wir für Sie einige kurze Steuertipps zusammengefasst, die noch beachtet werden können, bevor in das neue Jahr gestartet wird.
Anpassungen der Tarifstufen, sowie Erhöhungen von Freibeträgen und Sozialleistungen im Überblick.
Nach zwei Wochen Verhandlungen fällt das Fazit zur Weltklimakonferenz COP29 (29. Conference of the Parties) in Baku, Aserbaidschan, durchwachsen aus. Die COP29 hat zwar einige wichtige Einigungen erreicht, doch der dringend notwendige Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel blieb aus. Auch hat der Gipfel erneut gezeigt, dass die Weltgemeinschaft in der Lage ist, Kompromisse einzugehen, aber dennoch weiterhin an einer angemessenen und gerechten Klimapolitik scheitert.