Derzeit ist eine neue Betrugsmasche im Umlauf: Es werden gefälschte E-Mails im Namen des Finanzamts versendet, in denen eine Betriebsprüfung angekündigt wird.
Mit der Entscheidung vom 15. April 2025 (BFG RV/2100300/2023) stellt das Bundesfinanzgericht klar: Zinsen für ein Darlehen, das zur Finanzierung einer steuerlichen Einlagenrückzahlung verwendet wird, sind steuerlich nicht abzugsfähig.
ab 3. September 2025 Blog.Tax
Ab 3. September 2025 werden sämtliche Schriftstücke an Unternehmer:innen ausschließlich elektronisch über FinanzOnline zugestellt, sofern eine Verpflichtung zur Abgabe einer Umsatzsteuerjahreserklärung besteht. Ausnahmen von der verpflichtenden elektronischen Zustellung gibt es grundsätzlich nicht mehr.
VwGH ruft EuGH an Blog.Tax
Der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) legt dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) die Frage zur Zwischensteuer bei Privatstiftungen mit ausländischen Begünstigten vor. Droht eine Änderung des österreichischen Zwischensteuerregimes?
Am 27. Juni 2025 veröffentlichte das BMF den zweiten Teil der FAQs zum Mindestbesteuerungsgesetz (MinBestG). Die Anfragenbeantwortung soll Klarheit für die Unternehmen bei der Anwendung der Bestimmungen des MinBestG schaffen. Dieser Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die im FAQ enthaltenen Themen und hebt die wesentlichsten und praxisrelevantesten Punkte hervor.
Der Wartungserlass 2025 bringt voraussichtlich zahlreiche Änderungen und Anpassungen der Umgründungssteuerrichtlinien (UmgrStR 2002) mit sich. Zusätzlich wurden Klarstellungen auf Basis aktueller Rechtsprechung und praktischer Anwendungsfragen vorgenommen.
Leaders in Law – Raphael Holzinger ist „M&A Tax Adviser of the Year in Austria“ Fachkompetenz und strategisches Denken auf höchstem Niveau: Dafür wurde Raphael Holzinger, Partner und Head of Tax bei Grant Thornton Austria, mit dem Titel „M&A Tax Adviser of the Year in Austria“ 2024/25 ausgezeichnet.
EStR-Wartungserlass 2025: Die wichtigsten Der EStR-Wartungserlass 2025 bringt zahlreiche Änderungen und Anpassungen der Einkommensteuerrichtlinien mit sich. Diese betreffen insbesondere gesetzliche Änderungen durch das Abgabenänderungsgesetz 2024 (AbgÄG 2024), das Progressionsabgeltungsgesetz 2025 (PrAG 2025) sowie diverse steuerliche Verordnungen. Hier die zentralen Punkte.
Mit dem Schreiben vom 03.04.2025 hat das deutsche Bundesministerium der Finanzen (dBMF) erstmals konkrete Hinweise zur Behandlung steuerlich transparenter Personengesellschaften im Rahmen des Country-by-Country-Reporting (CbCR) sowie bei der Anwendung des CbCR-Safe-Harbour veröffentlicht. Zudem beinhaltet das Schreiben allgemeine Hinweise zum Ausweis von Personengesellschaften im CbCR aus deutscher Sicht und aus Sicht der OECD. Diese Ausführungen können auch aus österreichischer Perspektive von Bedeutung sein.
Umsatzsteuerliche Behandlung eines Ausbildungskostenrückersatzes
Der Begutachtungsentwurf zum Budgetbegleitgesetz 2025 bringt wesentliche Verschärfungen zur Grunderwerbsteuer (GrESt) im Falle von Share Deals. Die Änderungen betreffen unter anderem die folgenden Punkte: Die Übertragung von mindestens 75 % der Anteile an eine grundstücksbesitzende Personen- oder Kapitalgesellschaft sollen künftig der GrESt unterliegen. Auch mittelbare Anteilsverschiebungen sollen künftig eine GrEst auslösen. Der Entwurf sieht eine Erhöhung des Steuersatzes und der Bemessungsgrundlage für Immobiliengesellschaften vor. Die Änderungen sollen auf sämtliche Erwerbsvorgänge angewendet werden, für die eine Steuerschuld nach dem 30. Juni 2025 entsteht.
Das Ziel der Maßnahmen ist eine Reduzierung des administrativen Aufwands für grenzüberschreitend tätige Unternehmen durch die Vereinheitlichung der elektronischen Rechnungslegung und durch die Ausweitung des OSS. Insgesamt werden Unternehmen weniger umsatzsteuerliche Registrierungen in der EU benötigen. Zudem wird erwartet, dass die Mehrwertsteuerlücke innerhalb der EU schrumpft.
Mit dem Budgetsanierungsmaßnahmengesetz 2025 wurden Entlastungsmaßnahmen in Höhe von EUR 1,24 Milliarden für das Jahr 2025 fixiert. Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf Steuern und Gebühren. Alle Informationen zu den steuerrechtlichen Einzelmaßnahmen des Konsolidierungspakets finden Sie in diesem Artikel. Am 07.03.2025 bzw. 13.03.2025 gaben Nationalrat und Bundesrat grünes Licht für das Budgetsanierungsmaßnahmengesetz 2025 und brachten erste Konsolidierungsschritte auf den Weg.
Der finale Wartungserlass 2025 der Verrechnungspreisrichtlinien 2021 (VPR 2021) sieht neben Aktualisierungen von Verweisen auf die aktuelle Fassung der OECD-Verrechnungspreisleitlinien 2022 auch umfassende Anpassungen der VPR 2021 vor. Diese basieren auf den Richtlinien der OECD, sowie auf laufenden Entwicklungen im Bereich der Verrechnungspreise. Die Anpassungen sollen insbesondere die Handlungssicherheit des Steuerpflichtigen erhöhen, indem einzelne Randziffern ergänzt und klargestellt werden.
Die voraussichtliche neue österreichische Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS hat sich auf ein Regierungsprogramm geeinigt, das am Donnerstag, 27.02.2025 der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Dieser Überblick fasst die wichtigsten wesentlichen geplanten Änderungen im Bereich Steuern und Abgaben zusammen. Die jeweilige Konkretisierung und legistische Umsetzung bleibt noch abzuwarten.
Erleichterungen bei der Anwendung der globalen Mindestbesteuerung
Blog.TaxDas BMF hat in seiner Information vom 21. Jänner 2025 eine Liste der Steuerhoheitsgebiete veröffentlicht, die anerkannte PES- und NES-Regelungen sowie die Voraussetzungen des NES-Safe-Harbour-erfüllen. Diese Auflistung basiert auf dem von der OECD/G20 Framework on BEPS beschlossenem Verfahren zur temporären Anerkennung dieser Regelungen. Zu den knapp 30 Steuerjurisdiktionen, die eine anerkannte PES- und NES-Regelungen sowie den NES-Safe-Harbour-Status, zählt unter anderem auch Österreich. Dies erleichtert die Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung in Österreich.