Update. Global Mobility

Mobilitätsmanagement angesichts des Coronavirus

Weltweit hat die Verbreitung des Coronavirus erhebliche humanitäre und zunehmend auch wirtschaftliche Auswirkungen von den Aktienmärkten bis hin zu den globalen Lieferketten. Da die Regierungen die Ausbreitung des Virus rasch eindämmen wollen, arbeiten globale Arbeitgeber auch daran, wie sie die Mitarbeiter in den betroffenen Gebieten unter Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs verwalten können.

Übersicht

 

Länderupdate für Österreich

Einreisebestimmungen in Zeiten von Corona (Stand 01.04.2020)

 

Binnengrenzkontrollen zu Deutschland, Italien, Liechtenstein, Schweiz, Slowenien und Ungarn

In Österreich wurden vom Bundesministerium für Inneres bis auf Weiteres Binnengrenzkontrollen zu Italien (seit 11. März 2020), Schweiz und Liechtenstein (seit 14. März), sowie Deutschland, Slowenien und Ungarn (seit 19. März), eingeführt. Die Einreise aus diesen Staaten ist fortan nur noch an bestimmten Grenzübergängen erlaubt.

An den offenen Übergängen werden strenge Kontrollen durchgeführt. Dabei werden unter anderem Gesundheitschecks durchgeführt und ärztliche Zeugnisse überprüft. Als Voraussetzung für die Einreise aus den obengenannten Ländern nach Österreich müssen Einreisende eine ärztliche Bestätigung über das negative Ergebnis eines durchgeführten molekularbiologischen Tests auf SARS-CoV-2 mit sich führen, wobei das ärztliche Zeugnis nicht älter als vier Tage sein darf. Kann diese Bestätigung nicht vorgelegt werden, so wird die Einreise zurzeit verwehrt.

Es gelten weitreichende Ausnahmen für diese Regelung:

  • Österreichische Staatsbürger sowie Personen mit Haupt- oder Nebenwohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich: Diese verpflichten sich dazu, unverzüglich eine selbstüberwachte 14-tägige Heimquarantäne anzutreten. Diese Auflage ist per eigenhändiger Unterschrift zu bestätigen.
  • Die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp, sofern die Ausreise sichergestellt ist.
  • Der Güterverkehr, der gewerbliche Verkehr mit Ausnahme der gewerblichen Personenbeförderung, sowie der Pendler-Berufsverkehr sind von den Maßnahmen nicht betroffen (Nachweise sind mitzuführen). Das Lenker- und Betriebspersonal ist jedoch auf Anordnung der Gesundheitsbehörde dazu verpflichtet, sich einer medizinischen Überprüfung im Hinblick auf das Vorliegen eines Krankheitsverdachts auf COVID-19 zu unterziehen.
  • Einsatzfahrzeuge im Sinne des § 26 StVO und Fahrzeuge des öffentlichen Dienstes sind nicht von den Maßnahmen betroffen.

 

Einreise über den Luftweg

Österreichische Staatsbürger sowie Fremde mit österreichischer Aufenthaltsberechtigung sind dazu verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise auf dem Luftweg eine 14-tägige selbstüberwachte Heimquarantäne anzutreten, sofern keine unverzügliche Wiederausreise sichergestellt ist. Die Annahme der Verpflichtung ist mittels eigenhändiger Unterschrift zu bestätigen.

Für Drittstaatsangehörige ohne Aufenthaltsberechtigung in Österreich besteht derzeit ein Verbot der Einreise nach Österreich auf dem Luftweg. Ausgenommen von dieser Regelung sind diplomatisches Personal, Angestellte internationaler Organisationen sowie deren im selben Haushalt lebende Familienangehörige sowie humanitäre Einsatzkräfte. Weiters sind auch Pflege- und Gesundheitspersonal, Transitpassagiere sowie im Güterverkehr beschäftigte Personen ausgenommen.

Drittstaatsangehörigen, die nicht von einer Ausnahme betroffen sind, ist die Einreise auf dem Luftweg nach Österreich nur gestattet, wenn diese ein Gesundheitszeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorlegen, das bestätigt, dass der molekularbiologische Test auf SARS-CoV-2 negativ ist und das nicht älter als vier Tage ist. Kann das Gesundheitszeugnis bei Einreise nicht vorgelegt werden, sind diese Personen für 14 Tage in einer geeigneten Unterkunft unterzubringen, die sie für diesen Zeitraum nicht verlassen dürfen, sofern nicht die unverzügliche Ausreise sichergestellt ist.

Gänzlich eingestellt ist (vorerst bis 13. April 2020) der Personen-Flugverkehr aus der Volksrepublik China, Republik Korea, Islamische Republik Iran, Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Russische Föderation und Ukraine. Dies gilt nicht für Frachtflüge, Einsatzflüge, Ambulanz-/Rettungsflüge, Repatriierungsflüge oder Überstellungsflüge. Eingestellt ist auch der Zugverkehr in die Schweiz, Liechtenstein, nach Spanien und Frankreich.

Des Weiteren beschloss die Europäische Union am 17. März 2020, zunächst für 30 Tage ihre Außengrenzen für nicht notwendige Einreisen aus Drittländern zu schließen. Auch einzelne Staaten haben zum Teil ihre Außengrenzen geschlossen.

Unter den folgenden Links können Vorlagen für die ärztliche Bescheinigung des SARS-CoV-2 Tests in den Sprachen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Slowenisch und Ungarisch aufgerufen werden:

 

Temporäres Ruhen der Visa-Ausstellung

An sämtlichen österreichischen Botschaften und Konsulaten wurde mit sofortiger Wirkung ab 13. März 2020 der Visabetrieb eingestellt. Davon umfasst sind die Antragstellung sowie die Ausstellung von bereits beantragten Visa. Ausgenommen davon sind lediglich nahe Angehörige von Österreichern oder EU-Bürgern, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt in Österreich leben sowie Diplomaten, die in offizieller Mission nach Österreich reisen.

 

Ausgangsbeschränkungen in Österreich

(Stand 01.04.2020)

Ausgangsbeschränkungen gelten in ganz Österreich seit dem 16. März 2020 und vorerst bis inkl. 13. April 2020. Das Verlassen der Wohnung ist seitdem nur noch zur Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum, für unaufschiebbare Berufsarbeit (Bestätigung des Dienstgebers wird dringend empfohlen), Wege zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (insbesondere Lebensmittel und Arzneimittel, nicht aufschiebbare medizinische Behandlungen) und Hilfe für andere Menschen gestattet. Menschenansammlungen von über fünf Personen sind untersagt.

Ausdrücklich erlaubt sind in dringenden Fällen kurze Spaziergänge oder Bewegung im Freien alleine oder mit Personen, die im selben Haushalt wohnen, sowie mit Haustieren. Bei allen Ausnahmen gilt es, einen Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten. Ab 6. April 2020 gilt sodann die Verpflichtung, in Geschäften mit über 400 qm Geschäftsfläche einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Masken sind von den Supermärkten und Drogerien an die Kunden zu verteilen. Sofern verfügbar, sollen die Masken bereits ab Mittwoch, 1. April 2020 getragen werden.

Restaurants, Kaffees, Bars und der Handel müssen vorerst geschlossen bleiben. Insbesondere Drogerien, Supermärkte, Apotheken, Banken, Post, Tankstellen und Tierfuttergeschäfte dürfen indessen geöffnet bleiben, um die notwendige Versorgung zu gewährleisten. Bei Zuwiderhandeln gegen die Beschränkungen drohen hohe Bußgelder.

Im Bundesland Tirol gelten Quarantäneanordnungen für Galtür, Ischgl, See und Kappl im Paznauntal und für St. Anton am Arlberg in Tirol. In Salzburg gelten Quarantänemaßnahmen bis vorerst 13. April 2020 für die Gemeinden Bad Gastein, Bad Hofgastein, Dorfgastein, Großarl, Hüttschlag, Flachau, Altenmarkt, Zell am See und Saalbach, sowie für das Gasteiner Tal.

 

Länderupdate für China

Temporäres Einreiseverbot für fast alle Ausländer

In Anbetracht der voranschreitenden weltweiten Ausbreitung des Coronavirus verkündete das Außenministerium der Volksrepublik China gestern, Donnerstag, dem 26.3.2020, eine temporäre Aussetzung der Einreise für Ausländer mit zum Zeitpunkt der Verkündung gültigen Visa oder aufrechten Aufenthaltstiteln. Ebenso erfasst die Aussetzung der Einreise Ausländer mit APEC Business Travel Cards.

Das temporäre Einreiseverbot gilt ab 28. März 2020, 0 Uhr.

Ebenso betrifft die Beschränkung die Bestimmungen etwa für Hafenvisa, den visafreien Transit, die diversen Visabefreiungen für Hainan, Guangdong und Guanxi Kurzaufenthalte und ausländische Kreuzfahrtschiffspassagiere beim Anlaufen des Hafens von Shanghai.

Nicht betroffen vom temporären Einreiseverbot ist nach aktueller Verlautbarung die Einreise mittels Diplomaten- oder Dienstvisa, und das sonstige amtliche Visum (‚Courtesy Visa‘, ausgestellt für behördliche Vertreter und Vertreter von internationalen Organisationen).

Die Beschränkung gilt nicht für Visa, die nach dem 26.3.2020 ausgestellt werden. Ausländer, die aus Gründen der Wirtschaft, des Handels, der Wissenschaft oder der Technologie, oder aus dringenden humanitären Gründen notwendigerweise in die Volksrepublik China einreisen müssen, können hierfür neuerliche Visaanträge bei den chinesischen Botschaften oder Konsulaten einbringen.

Die Situation werde laut Verlautbarung vom chinesischen Außenministerium laufend beobachtet, die Rückkehr von chinesischen Staatsangehörigen, sowie die Ausreise von Ausländern werde in Absprache mit den jeweiligen Staaten gehandhabt. Anpassungen der verkündeten temporären Bestimmungen werden laufend anhand der sich verändernden Umstände erfolgen.

 

Wenn Sie aktuelle Informationen aus anderen Ländern benötigen, stellen wir gerne für Sie den Kontakt zu unsereren Mitgliedsfirmen weltweit her:

Wir unterstützen Sie weltweit

 

Steuerliche Auswirkungen der Corona-Krise auf multinationale Konzerne

Die täglichen Entwicklungen bei der Ausbreitung des Virus haben das US-Zentrum für Seuchenkontrolle zu der Feststellung veranlasst, dass die Notwendigkeit, das Fortschreiten des Virus einzudämmen, zu ernsthaften Arbeitsunterbrechungen für die Beschäftigten führen könnte. Für multinationale Unternehmen mit globalen Aktivitäten stellt das zunehmende Potenzial für Mitarbeiter, die im Rahmen von Business-Continuity-Strategien oder aus persönlichen Gründen über internationale Grenzen hinweg umziehen, eine Reihe unerwarteter steuerlicher Probleme dar, die ebenfalls gelöst werden müssen.

Durch die Überprüfung, wie die Regierungen auf die Einhaltung der individuellen Steuerbestimmungen reagieren, können Arbeitgeber die Bereiche mit Steuerrisiken verstehen und angehen, die sie bei der Formulierung von Richtlinien für die Arbeitsregelungen in den kommenden Monaten berücksichtigen sollten.

 

Steuerliche Reaktionen

Die österreichische Regierung hat diverse steuerliche und wirtschaftliche Unterstützungsmaßnahmen beschlossen:

Infos zur Soforthilfe für Unternehmen

 

Aktuelle steuerliche Maßnahmen aus anderen Ländern finden Sie hier:

Steuerliche Maßnahmen weltweit

 

Die Mobilitätslandschaft während des Coronavirus

Viele Arbeitgeber haben oder werden wahrscheinlich in den kommenden Monaten Änderungen der Arbeitsvereinbarungen ankündigen. Zu den Initiativen, die von multinationalen Unternehmen ergriffen werden, gehören die Möglichkeit für Mitarbeiter, von zu Hause aus zu arbeiten, die Beschränkung von Geschäftsreisen im In- und Ausland, die Absage von Veranstaltungen und der Umzug von Mitarbeitern an neue internationale Standorte. Die erhöhte Flexibilität hat das Potenzial, neue Herausforderungen für Mobilitätsfachleute zu schaffen, ihre Verantwortlichkeiten zu erweitern und die Komplexität des Managements von Steuerrisiken während der Coronavirus-Reaktion zu erhöhen.

 

Finden und Verwalten von 'Stealth Expats'

Außerhalb des formellen Mitarbeiter-Mobilitätsprogramms eines Unternehmens hatten multinationale Unternehmen bereits gesehen, dass sich die Mitarbeiter bei "reaktionsbasierten" Veranstaltungen manchmal dafür entscheiden, sich selbst und ihre Familien zu verlagern. Es überrascht nicht, dass sowohl Mitarbeiter in China als auch in anderen asiatisch-pazifischen Ländern vor dem Virus in weniger betroffene Länder ausgezogen sind. Wenn die "Arbeit von zu Hause aus" über das beabsichtigte Ergebnis hinausgeht, treffen die Mitarbeiter möglicherweise Vorsichtsmaßnahmen, die für ihre Arbeitgeber wenig oder gar nicht sichtbar sind, insbesondere, wenn Reisen außerhalb der Reisebuchungssysteme des Unternehmens organisiert werden.

Mobilitätsfachleute werden eng mit Geschäftspartnern aus der Personalabteilung und den Geschäftsbereichen zusammenarbeiten müssen, um Mitarbeiter zu finden und zu verwalten, die ohne Genehmigung in ein neues Land umziehen, um dort zu arbeiten. Während die Unternehmen auf den Virus mit eigenen Reiserichtlinien reagieren, können Mitarbeiter ohne formelle Genehmigung umziehen:

  • Risiko einer dauerhaften Niederlassung: Wenn Mitarbeiter aus einem entfernten Land oder in einem Land arbeiten, in dem das Unternehmen keine bestehende Körperschaft hat, setzen sie das Unternehmen dem Risiko aus, eine körperschaftssteuerpflichtige Präsenz in diesem Land zu schaffen. Dies kann dazu führen, dass die Gewinne des beschäftigenden Unternehmens in dem Land, in das der Mitarbeiter umzieht, in die Körperschaftssteuer einbezogen werden. Die Tatsachen und Umstände jeder Situation sollten der Reihe nach überprüft werden, aber wenn ein Mitarbeiter in einem Land außerhalb des Landes ansässig ist, in dem er oder sie langfristig beschäftigt ist, kann dort eine dauerhafte Niederlassung als de facto fester Geschäftssitz oder aufgrund der Rolle, die er oder sie in dem Land ausübt, geschaffen werden.

    Während viele Doppelbesteuerungsabkommen Schutz bieten, wenn es kein Abkommen gibt oder es längerfristige Verlagerungen gibt, wird es wichtig sein, zu prüfen, ob diese "heimlichen Expats" Unternehmenssteuerrisiken schaffen, und wenn ja, zu bestimmen, wie sich die Unternehmen darauf vorbereiten sollten, geeignete Maßnahmen zur Milderung der Folgen zu ergreifen. Dies kann den Umzug des Mitarbeiters beinhalten oder in einigen Fällen sogar eine Beurlaubung erfordern.
  • Individuelle Steuer: Wenn Mitarbeiter als Reaktion auf die Verbreitung des Virus in ein neues Land umziehen, können sie auch persönliche Einkommenssteuerpflichten auslösen. Die Mitarbeiter müssen die individuellen steuerlichen Auswirkungen ihrer Präsenz in einem neuen Land verstehen, ob sie Reisen planen können, um die Besteuerung im Rahmen eines Doppelbesteuerungsabkommens zu mindern. Für heimliche Expats können multinationale Unternehmen die Steuerhilfe auf diese neuen Expats ausdehnen, wenn sie bei der Einhaltung der Steuervorschriften helfen.

  • Einbehaltung und Meldung von Gehältern: Arbeitgeber können auch feststellen, dass sie für diese Mitarbeiter Verpflichtungen zur Lohnbuchhaltung und zur Einbehaltung von Steuern haben, sei es durch eine lokale Einheit oder als nicht ansässiger Arbeitgeber. Die damit verbundenen Verpflichtungen, die auf das Unternehmen zukommen, müssen verstanden werden, um eine kontinuierliche globale Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten, aber sie könnten zu zusätzlichen Komplikationen und Steuerkosten führen, insbesondere dann, wenn die lokalen Lohnsteuerverbindlichkeiten berücksichtigt werden.

  • Soziale Sicherheit: Während viele Länder über ein ausgedehntes Netz von Doppelbesteuerungsabkommen verfügen, haben die meisten eine begrenztere Anzahl von bilateralen "Totalisierungs"-Abkommen, die es erlauben, die Sozialversicherung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nur im Heimatland des Arbeitnehmers zu vereinbaren. Arbeitnehmer, die an Standorten in neuen Ländern arbeiten, können daher für sich und ihren Arbeitgeber zusätzliche Sozialversicherungspflichten auslösen, die sehr hoch sein können.

  • Doppelbesteuerung: Arbeitnehmer sollten auch die Gesetze des Landes beachten, in das oder aus dem sie umziehen.  In einigen Ländern, wie z.B. Brasilien und China, kann es vorkommen, dass vor Ort gezahltes Einkommen in diesem Land als vollständig steuerpflichtig angesehen wird, unabhängig davon, wo die Person physisch arbeitet. In dem Maße, in dem ein heimlicher Expat in einem anderen Land steuerpflichtig wird, kann dieser Mitarbeiter mit komplexen Sachverhalten und unerwartet hohen Steuerbelastungen konfrontiert werden.  Ein Unternehmen muss feststellen, welche Unterstützung, wenn überhaupt, in solchen Situationen gerechtfertigt ist.

Multinationale Unternehmen sollten die Auswirkungen des Virus auf ihr Geschäft, ihre Zulieferer und ihre Kunden überprüfen. Es kann ratsam sein, Mitarbeiterteams mit strategisch wichtigen Aufgaben in risikofreie Gebiete zu verlegen oder sie für einen längeren als den erwarteten Zeitraum an Ort und Stelle zu halten. Bei einigen Arbeitgebern können sich die formellen Einsätze infolge dieser Verlagerungen erhöhen, was dazu führen kann, dass Einsätze entstehen, die nicht den Parametern und der Absicht der Mobilitätspolitik eines Unternehmens entsprechen. Agiles und proaktives Handeln wird nützlich sein, um die angemessenen Leistungen zu ermitteln, die Mitarbeiter und ihre Familien erhalten sollten, um die Bandbreite der Steuer- und Lohnbuchhaltungsfragen zu bestimmen, die auf dem Spiel stehen, und um diese Einsätze über einen unbekannten Zeitraum effektiv zu verwalten.

 

Die Rolle der Mobilitätsfachleute

Personalverantwortliche spielen eine entscheidende Rolle, um sicherzustellen, dass Unternehmen ihre globale Wachstumsstrategie umsetzen. Dementsprechend haben diese Fachleute zunehmend einen Platz am C-Suite-Tisch. Auch für Mobilitätsfachleute erfordert das globale Wachstum ein strategisches Engagement mit dem Unternehmen, damit die Talente global agieren können. Der Ausbruch des Coronavirus stellt die Unternehmen vor eine Reihe einzigartiger und komplexer Herausforderungen - vom Wohlergehen der Mitarbeiter bis hin zu ihren Sozialleistungen und Steuern.

Durch proaktives Engagement für das Unternehmen können Mobilitätsfachleute helfen, den unsicheren Weg zu gehen, der vor uns liegt - sie können Steuerrisiken erkennen, Komplexität und Kosten bewältigen und es den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Arbeit, wo immer sie sich befinden, wenn möglich, fortzusetzen.

 

Reden Sie mit uns. Wir stehen jederzeit gerne – auch in dieser Krisensituation – für Sie zur Verfügung. In den nächsten Tagen halten wir Sie regelmäßig auf dem aktuellen Stand der vorgenannten Maßnahmen der Regierung.

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