EStR-Wartungserlass 2025: Die wichtigsten Der EStR-Wartungserlass 2025 bringt zahlreiche Änderungen und Anpassungen der Einkommensteuerrichtlinien mit sich. Diese betreffen insbesondere gesetzliche Änderungen durch das Abgabenänderungsgesetz 2024 (AbgÄG 2024), das Progressionsabgeltungsgesetz 2025 (PrAG 2025) sowie diverse steuerliche Verordnungen. Hier die zentralen Punkte.
Mit dem Schreiben vom 03.04.2025 hat das deutsche Bundesministerium der Finanzen (dBMF) erstmals konkrete Hinweise zur Behandlung steuerlich transparenter Personengesellschaften im Rahmen des Country-by-Country-Reporting (CbCR) sowie bei der Anwendung des CbCR-Safe-Harbour veröffentlicht. Zudem beinhaltet das Schreiben allgemeine Hinweise zum Ausweis von Personengesellschaften im CbCR aus deutscher Sicht und aus Sicht der OECD. Diese Ausführungen können auch aus österreichischer Perspektive von Bedeutung sein.
Mit 14.11.2024 wurde der EU Listing Act im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Der Listing Act ist zielt darauf ab, die Börsenzulassung für Unternehmen zu vereinfachen, aber auch Transparenz, Anleger:innenschutz und Marktintegrität zu wahren.
Umsatzsteuerliche Behandlung eines Ausbildungskostenrückersatzes
In diesem Beitrag erläutern wir das Thema und die potenziellen Risiken, die mit bestimmten Vergütungsmodellen verbunden sind, bei denen der steuerfreie Überstundenanteil (nach § 68 Abs. 2 EstG 1988) aus All-In-Gehältern herausgeschält wird.
Künftig können Entsendungen von Arbeitnehmer:innen nach Spanien über das eDeclaration-Portal gemeldet werden, wodurch der Meldeprozess deutlich vereinfacht wird. Die Meldung kann nun auch in mehreren Sprachen erfolgen. Die Digitalisierung soll den Prozess mit den lokalen spanischen Behörden effizienter und zentraler gestalten.
Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat gegen eine Emittentin eine Geldstrafe von EUR 20.000 Euro verhängt. Der Grund waren Verstöße gegen die europäische Prospektverordnung, die vor allem mehr Transparenz auf dem Kapitalmarkt bringen soll.
Der Begutachtungsentwurf zum Budgetbegleitgesetz 2025 bringt wesentliche Verschärfungen zur Grunderwerbsteuer (GrESt) im Falle von Share Deals. Die Änderungen betreffen unter anderem die folgenden Punkte: Die Übertragung von mindestens 75 % der Anteile an eine grundstücksbesitzende Personen- oder Kapitalgesellschaft sollen künftig der GrESt unterliegen. Auch mittelbare Anteilsverschiebungen sollen künftig eine GrEst auslösen. Der Entwurf sieht eine Erhöhung des Steuersatzes und der Bemessungsgrundlage für Immobiliengesellschaften vor. Die Änderungen sollen auf sämtliche Erwerbsvorgänge angewendet werden, für die eine Steuerschuld nach dem 30. Juni 2025 entsteht.
Am 26. Februar hat die EU-Kommission den Omnibus-I-Vorschlag vorgelegt. Was hat sich seitdem getan, wie geht es weiter und was bedeutet das für Unternehmen? Ein Überblick.
Das Ziel der Maßnahmen ist eine Reduzierung des administrativen Aufwands für grenzüberschreitend tätige Unternehmen durch die Vereinheitlichung der elektronischen Rechnungslegung und durch die Ausweitung des OSS. Insgesamt werden Unternehmen weniger umsatzsteuerliche Registrierungen in der EU benötigen. Zudem wird erwartet, dass die Mehrwertsteuerlücke innerhalb der EU schrumpft.
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde hat am 08.01.2025 ihren ersten Bericht zum EU-Crowdfunding-Markt veröffentlicht. Mit der Verordnung über europäische Crowdfunding-Dienstleister sollen fragmentierte nationale Regulierungen harmonisiert und grenzüberschreitende Investitionen erleichtert werden.
Das Ziel der Anforderungen ist ein einheitlicher und transparenter Rahmen für Green Bonds, um eine glaubwürdige und vergleichbare Grundlage für die Anlageentscheidungen von Investor:innen zu schaffen.
Mit 28. März 2024 trat in Österreich eine wichtige Änderung im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Arbeitskräfteentsendungen in Kraft. Die erweiterten Regelungen sind auf neue Entsendungen, die länger als ein Monat dauern, anzuwenden. Welche Regelungen gelten für Entsendungsvereinbarungen?
Informationen für die Änderungen der Einreisebestimmungen nach Großbritannien und Nordirland, die mit 02.04.2025 zur Anwendung gelangen. Was gilt für die Einreise nach UK? Änderungen bei Einreise nach UK? Was ist ETA?
Mit dem Budgetsanierungsmaßnahmengesetz 2025 wurden Entlastungsmaßnahmen in Höhe von EUR 1,24 Milliarden für das Jahr 2025 fixiert. Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf Steuern und Gebühren. Alle Informationen zu den steuerrechtlichen Einzelmaßnahmen des Konsolidierungspakets finden Sie in diesem Artikel. Am 07.03.2025 bzw. 13.03.2025 gaben Nationalrat und Bundesrat grünes Licht für das Budgetsanierungsmaßnahmengesetz 2025 und brachten erste Konsolidierungsschritte auf den Weg.
Der finale Wartungserlass 2025 der Verrechnungspreisrichtlinien 2021 (VPR 2021) sieht neben Aktualisierungen von Verweisen auf die aktuelle Fassung der OECD-Verrechnungspreisleitlinien 2022 auch umfassende Anpassungen der VPR 2021 vor. Diese basieren auf den Richtlinien der OECD, sowie auf laufenden Entwicklungen im Bereich der Verrechnungspreise. Die Anpassungen sollen insbesondere die Handlungssicherheit des Steuerpflichtigen erhöhen, indem einzelne Randziffern ergänzt und klargestellt werden.