Zwischen Greenwashing-Risiko und Wettbewerbsvorteil – Wie gelingt Nachhaltigkeitskommunikation nach der EmpCo

Die EmpCo-Richtlinie verändert die Spielregeln für Nachhaltigkeitskommunikation. Gemeinsam mit Ursula Bittner (Wirtschaftsexpertin – Greenpeace), Dóra Szekér (Spezialistin für Nachhaltigkeitsmanagement – REWE International AG), Timo Gossler (Head of ESG – Grant Thornton Austria) und Georg Jeitler (Head of Forensic – Grant Thornton Austria & Gerichtssachverständiger) diskutierten wir, welche Anforderungen an Umwelt- & Nachhaltigkeitsclaims künftig gelten werden, welche Aussagen besonders risikobehaftet sind und wie Unternehmen durch glaubwürdige Nachhaltigkeitskommunikation nicht nur Compliance sicherstellen, sondern auch Vertrauen und Wettbewerbsvorteile schaffen können.

In der Paneldiskussion erörterten die Expert:innen aus Handel, NGO, Gerichtssachverständigenwesen und ESG-Prüfung, welcher konkrete Handlungsbedarf sich aus der EmpCo-Richtlinie und der UWG-Novelle ergibt, und wie Unternehmen die neuen Anforderungen erfolgreich in die Praxis umsetzen können.

Nachhaltigkeitskommunikation ist und bleibt ein wichtiges Instrument, um Vertrauen bei Investor:innen, Kund:innen, Geschäftspartner:innen und Mitarbeitenden zu schaffen. Mit der Umsetzung der EmpCo-Richtlinie steigen die Anforderungen an die Gestaltung, Belegbarkeit und Transparenz von Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen, wie etwa „gut für die Umwelt“, „klimaneutral“ oder „100 % recyclebar“. Unternehmen sollten daher rechtzeitig prüfen, welche Auswirkungen die neue Regelung auf Marketing, Kommunikation, Compliance und Nachhaltigkeitsmanagement haben.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema:

EmpCo & Green Claims Compliance

Speaker:innen

  • Ursula Bittner

    Wirtschaftsexpertin

    Greenpeace

  • Dóra Szekér

    Spezialistin für Nachhaltigkeitsmanagement

    REWE International AG

  • Head of ESG

    Grant Thornton Austria

  • Georg Jeitler

    Head of Forensic & Gerichtssachverständiger

    Grant Thornton Austria