
In vielen Finanzabteilungen liegt die Herausforderung heute weniger im Mangel an Daten, sondern in der strukturierten und steuerungsrelevanten Nutzung vorhandener Informationen. Kreditorenstammdaten wachsen über Jahre häufig unkoordiniert über Gesellschaften, Länder und Systeme hinweg. Ohne systematische Auswertung entstehen daraus nicht nur operative Ineffizienzen, sondern auch finanzielle und rechtliche Risiken sowie negative Auswirkungen auf Reporting und wesentliche Kennzahlen.
Der gt.Vendor-Analyzer setzt genau hier an: Als datenanalytisches Power BI Dashboard macht er Risiken, Datenqualitätsprobleme und Auffälligkeiten gezielt sichtbar und übersetzt diese in konkrete Steuerungsimpulse für die Finanzfunktion. Er kann individuell an die Anforderungen Ihrer Finanzabteilung angepasst werden. Aktuell werden SAP-Systeme als Datenbasis unterstützt. Weitere ERP-System-Anbindungen sind derzeit in Umsetzung.
Warum Kreditorenstammdaten entscheidend sind
Kreditorenstammdaten bilden die Grundlage zentraler Prozesse im Purchase-to-Pay-Zyklus und sind eng mit Kontrollumfeld, Reporting-Qualität und Risikotransparenz verknüpft. Mängel in den Stammdaten können zu Prozessverzögerungen, fehleranfälligen Abläufen, steuerrechtlichen Themen, finanziellen Risiken und im ungünstigsten Fall auch zu malversivem Mittelabfluss führen.
Die Finanzfunktion benötigt eine belastbare Datenbasis, um Zahlungen nachvollziehbar abzuwickeln, Auffälligkeiten zielgerichtet zu prüfen und interne Kontrollen wirksam auszugestalten. Ein datenanalytischer Ansatz ermöglicht es, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und risikoorientiert zu priorisieren, statt diese erst im Nachhinein im Rahmen von Prüfungen zu identifizieren.
Zentrale Analysefelder des gt.Vendor-Analyzers
Der gt.Vendor-Analyzer fokussiert sich insbesondere auf drei für die Finanzfunktion relevante Themenbereiche:
- Kreditorenstandort
Identifikation auffälliger Länder- und Bankkonstellationen (z. B. Offshore-Bezüge) zur Unterstützung risikoorientierter Prüfungen - Datenqualität
Aufdeckung von Dubletten, unvollständigen oder veralteten Datensätzen zur nachhaltigen Verbesserung der Stammdatenbasis - Stammdatenänderungen
Transparenz über sensible Änderungen (z. B. Bankverbindungen) zur Stärkung von Nachvollziehbarkeit und Kontrollen

Mehrwert für unterschiedliche Unternehmensgrößen
Der Nutzen des gt.Vendor-Analyzers beschränkt sich nicht nur auf große Organisationen mit sehr umfangreichen Datenbeständen:
- Große Unternehmen / komplexe Strukturen
- Effiziente Analyse großer Datenmengen über mehrere Gesellschaften hinweg
- Strukturierte Priorisierung von Risiken
- Reduktion manueller Prüfungsaufwände
- KMU und Unternehmen mit geringerer Reporting-Reife
- Einstieg in datengetriebenes Reporting
- Transparenz über Datenqualität, die bisher oft nicht systematisch bewertet wird
- Unterstützung beim Aufbau eines strukturierten Kontrollumfelds, insbesondere im Purchase-to-Pay-Bereich
- Pragmatische Identifikation von Quick Wins, z. B. Bereinigung von Dubletten oder kritischen Stammdaten
Gerade für KMU liegt der Mehrwert darin, erstmals eine klare, strukturierte Sicht auf bestehende Daten zu erhalten und daraus gezielt Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten, ohne komplexe Reporting-Infrastrukturen aufbauen zu müssen.
Warum der Analyzer ein echter Enabler ist
Der gt.Vendor-Analyzer stellt Ergebnisse nicht nur technisch dar, sondern macht sie in einem interaktiven Dashboard unmittelbar nutzbar. Als Visualisierungstool setzt Grant Thornton auf Microsoft Power BI. Das hat den Vorteil, dass in vielen Unternehmen im Rahmen bestehender O365-Abonnements die Lizenzen bereits vorhanden sind und das Look-and-Feel anderen Office-Anwendungen ähnelt, was Usability und Akzeptanz erhöht.
Die automatisierte und regelmäßige Aktualisierung reduziert manuellen Aufwand und ermöglicht eine kontinuierliche Nutzung, sowohl im Tagesgeschäft als auch im Rahmen periodischer Reviews. Damit wird aus einer einmaligen Analyse ein dauerhaftes Steuerungsinstrument.
Konkreter Nutzen für die Finanzfunktion
Der größte Nutzen des gt.Vendor-Analyzers liegt nicht in der reinen Visualisierung, sondern in der gezielten Übersetzung von Daten in steuerungsrelevante Fragestellungen. Für Nutzer:innen bedeutet das ganz konkret:
- Weniger manueller Analyseaufwand, weil große Datenbestände nicht mehr flächendeckend, sondern gezielt risikoorientiert geprüft werden können.
- Bessere Priorisierung von Auffälligkeiten, weil kritische Fälle nach Kategorien und Risikoaspekten strukturiert eingeordnet werden.
- Höhere Transparenz über Datenqualität, sodass Bereinigungsmaßnahmen nicht ad hoc, sondern fundiert und nachvollziehbar abgeleitet werden können.
- Stärkere Unterstützung von Governance und Kontrollen, insbesondere dort, wo sensible Stammdatenänderungen nachvollzogen und bewertet werden müssen.
- Belastbarere Entscheidungsgrundlagen für Reporting, Maßnahmensteuerung und Optimierungsinitiativen innerhalb der Finanzfunktion.
Grant Thornton Ansatz: Technologie trifft Rechnungslegungs-Know-how
Unser Beratungsansatz entsteht aus der Verbindung von technologischer Expertise, Datenanalysen sowie tiefem Rechnungslegungs- und Prozessverständnis. Der gt.Vendor-Analyzer ist damit kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um aus Daten konkrete finanzielle, prozessuale und risikoorientierte Erkenntnisse zu gewinnen.
Fazit
Der gt.Vendor-Analyzer verbindet Datenanalyse, Governance und Finanzprozesse zu einem integrierten Steuerungsansatz. Er schafft nicht nur Transparenz über Kreditorenstammdaten, sondern ermöglicht es, Risiken gezielt zu steuern und die Datenbasis nachhaltig zu verbessern.
Dabei gilt:
Während große Unternehmen vor allem Effizienz und Skalierbarkeit gewinnen, profitieren KMU insbesondere von Transparenz, Struktur und einem Einstieg in datenbasierte Finanzsteuerung.
Bei Interesse am gt.Vendor-Analyzer steht Ihnen unser Experte gerne für weitere Informationen zur Verfügung.
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