Liquiditätskennzahlen
Die Außenstandsdauer der Forderungen (Days Sales Outstanding, DSO) misst die durchschnittliche Anzahl an Tagen zwischen dem Verkauf und dem Zahlungseingang. Die Lagerdauer der Vorräte (Days of Inventory on Hand, DOH) gibt an, wie lange Vorräte durchschnittlich im Unternehmen verbleiben. Die Außenstandsdauer der Verbindlichkeiten (Days Payable Outstanding, DPO) beschreibt wiederum die durchschnittliche Zeitspanne zur Begleichung offener Lieferantenverbindlichkeiten.
Aus der Summe von DSO und DOH abzüglich DPO ergibt sich die Geldumschlagsdauer (Cash Conversion Cycle, CCC). Diese spiegelt die Dauer der Kapitalbindung im operativen Geschäft wider. Ein niedriger bzw. negativer CCC weist auf eine effiziente Bewirtschaftung des Working Capitals und einen geringeren Finanzierungsbedarf des laufenden Geschäftsbetriebs hin.
Die für die Liquiditätskennzahlen verwendeten Daten (d.h. Umsatz, Wareneinsatz, Vorräte, Forderungen & Verbindlichkeiten aus L+L) basieren auf den zuletzt verfügbaren Zahlen, die von den jeweiligen Unternehmen (in Jahres- oder Halbjahresberichten) veröffentlicht wurden.
Wir haben die Liquiditätskennzahlen auf Basis des Medians der Unternehmen in den einzelnen Sektoren berechnet. Die Wasserfalldiagramme zeigen den Cash Conversion Cycle in Tagen. Dieser setzt sich wiederum aus DSO, DOH und DPO zusammen.
Der Finanzdienstleistungssektor (inkl. Banken, Versicherungen, etc.) wurde ausgeschlossen.
Historische Kennzahlen
Ergänzend zu unseren monatlich aktualisierten Kennzahlen bieten wir Ihnen auch historische Kennzahlen in unseren Grant Thornton Valuation Insights zum Download an.
Auf Anfrage stellen wir Ihnen die Kennzahlen für weitere Stichtage gerne zur Verfügung!

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