Zinsdeckungsgrad

Der Zinsdeckungsgrad misst, in welchem Ausmaß ein Unternehmen in der Lage ist, seine Zinsaufwendungen aus dem operativen Ergebnis zu decken. Ein hoher Zinsdeckungsgrad deutet auf eine gute Schuldentragfähigkeit und geringe finanzielle Risiken hin; Werte oberhalb von 2,0–3,0x gelten allgemein als komfortabel. Ein Zinsdeckungsgrad unter 1,5x deutet hingegen auf potenzielle Schwierigkeiten bei der Erfüllung der Zinsverpflichtungen hin.

Die für den Zinsdeckungsgrad verwendeten Daten (d.h. EBIT, Zinsaufwendungen) basieren auf den zuletzt verfügbaren Zahlen, die von den jeweiligen Unternehmen (in Jahres- oder Halbjahresberichten) veröffentlicht wurden. 

Um aussagekräftige Vergleiche zu ermöglichen, haben wir den Median dieser Unternehmen berechnet. Die Balkendiagramme zeigen zusätzlich den Interquartilsabstand (IQR) basierend auf der Gesamtheit der Zinsdeckungsgrade der einzelnen Unternehmen in jedem Sektor. Der IQR bezeichnet die mittleren 50 % der Werte in jedem Sektor, sprich die Bandbreite vom 1. bis zum 3. Quartil

Der Finanzdienstleistungssektor (inkl. Banken, Versicherungen, etc.) wurde ausgeschlossen.

Zinsdeckungsgrad (31.03.2026)

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Die in dieser Übersicht dargestellten Informationen wurden aus öffentlich zugänglichen Quellen zusammengestellt und dienen ausschließlich Informationszwecken. Für eine verbindliche Auskunft zu einem bestimmten Stichtag wenden Sie sich bitte an den unten genannten Ansprechpartner. Grant Thornton Austria übernimmt keine Haftung für die verwendeten Daten. Die Nutzung der Daten ist ausschließlich für nicht-kommerzielle Zwecke gestattet. 

Historische Kennzahlen

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